Egon Gutmann
Dieser Artikel behandelt den Bildhauer Egon Gutmann. Für die „Egon Gutmann Jalousie- und Rolladenfabrik“ siehe Rolladen Gutmann.
Egon Gutmann (* 20. Januar 1894 in Egisheim[1] im Elsass; † 22. Mai 1955 in Pforzheim) war ein deutscher Bildhauer und Beamter.
Leben und Wirken
In Karlsruhe leitete Gutmann die Bildhauerabteilung; Werke von ihm befinden sich in Durlach (am Turmberg), Engen, Karlsruhe, Pforzheim[2] sowie Breisach, Lahr, Offenburg, Schönau und Weinheim.
1920 erhielt er in dem von der Stadt Karlsruhe ausgeschriebenen „Wettbewerb für ansässige Bildhauer um Entwürfe für je ein Denkmal auf dem Ehrenfriedhof und auf dem der Fliegeropfer“ für seinen Beitrag („Katafalk“) den zweiten Preis (der erste ging an Hermann Binz mit „Pro Patria“).[3]
Gutmann arbeitete ab 1924 zusammen mit weiteren Bildhauern (darunter beispielsweise Otto Feist) ehrenamtlich für den 1920 geschaffenen „Beirat für Friedhofskunst“.[4]
1936 nahm Gutmann in Berlin an den Kunstwettbewerben[5] der XI. Olympischen Sommerspiele teil.[6]
Zuletzt war Gutmann an der Goldschmiedeschule[7] Pforzheim tätig.
Oberstudiendirektor Prof. Egon Gutmann starb im Alter von 61 Jahren in Pforzheim.
Werke
(Auswahl)
- „Katafalk“, 1920
- „Mutter“, 1933
- Gefallenen-Ehrenmal (Erster Weltkrieg), in Kronau, Mitte 1930er Jahre
- „Bergsteiger“, 1936
- Gefallenen-Denkmal (Erster Weltkrieg), am Turmberg in Durlach, 1937
- Ehrenmal in Engen, 1937
- „Diskuswerfer“, Bronze[2], in Lahr (Foto)
- „Stehender weiblicher Akt“, Holz[8]
Schriften
- Das Grabstein-Entwerfen, Karlsruhe (Bielefeld's Hof-Buchhandlung) 1930
- Bericht über die Bildung einer Meisterschule für Bildhauer und Steinmetzen (im Stadtarchiv Freiburg, siehe unten: Archivalien)
Literatur
- Günther Röhrdanz: Das Schaffen und Werk von Egon Gutmann, ein Bildhauer aus dem Elsaß., in: Ekkhart. Jahrbuch für den Oberrhein, 23. Jahrgang (1942), herausgegeben von Hermann Eris Busse, Karlsruhe i. B., (Braun) 1942, Seiten 30–37
Im Katalog Deutsche Kunst / Ausstellung / Baden-Baden / 1921 (war vom 19. März bis 31. Oktober 1921 in Baden-Baden) wird Gutmann erwähnt.
Archivalien
In Stuttgart wird im Hauptstaatsarchiv die Personalakte verwahrt (Bestand EA 3/155 Bü 5).
Im schriftlichen Nachlass Prof. h.c. Dr. Joseph Schlippe, der in Freiburg im Stadtarchiv als Bestand K 1 / 44 verwahrt wird, befindet sich Gutmanns Bericht über die Bildung einer Meisterschule für Bildhauer und Steinmetzen (K 1 / 44 - 866)[9]
Weblink
- Literatur von und über Egon Gutmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Dieser Artikel oder Abschnitt ist unvollständig und weist folgende Lücken auf:
Abschnitt Leben und Wirken (z.B. Bildungsweg, Familie?/Ehe?/Nachkommen?, etc..) aufzufüllen durch Auswertung der Literatur
Helfen Sie dem Stadtwiki, indem Sie ihn ergänzen, aber bitte keine fremden Texte einfügen.
Fußnoten
- ↑ hier im Stadtwiki siehe Elsässische Weinstraße#Orte; allgemein: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Egisheim“
- ↑ 2,0 2,1 offizielle Webpräsenz der Stadt Lahr: www.lahr.de/startseite/kultur/skulpturen_in_lahr.10960.1,5652,10960.htm
- ↑ Anett Beckmann: „Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes“, Karlsruhe (Universitätsverlag) 2006 (ISBN: 3866440324, ISBN: 9783866440326) Seite 207
- ↑ ebenda, Seite 204
- ↑ allgemein dazu: Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „Kunstwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1936“
- ↑ www.sports-reference.com/olympics/athletes/gu/egon-gutmann-1.html
- ↑ Siehe dazu: Das Stadtwiki Pforzheim-Enz zum Thema „Goldschmiedeschule“
- ↑ 1998 bei einer Auktion angeboten
- ↑ www.Freiburg.de/servlet/PB/show/1179177/Stadtarchiv_K1_44 Joseph Schlippe.pdf (pdf, dort Seite 91 oben)