Großer Klobichsee
Großer Klobichsee | ||
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Großer Klobichsee | ||
Geographische Lage | Waldsieversdorf, Märkische Schweiz, Brandenburg | |
Zuflüsse | Klobichseer Mühlenfließ | |
Abfluss | Klobichseer Mühlenfließ → Stöbber | |
Orte am Ufer | Münchehofe | |
Ufernaher Ort | Dahmsdorf | |
Daten | ||
Koordinaten | 52° 33′ 15″ N, 14° 7′ 22″ O | |
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Höhe über Meeresspiegel | 20 m ü. NHN[1] | |
Fläche | 75 ha[2] | |
Maximale Tiefe | 12 m[2] |
Der Große Klobichsee ist ein rund 75 Hektar großes Gewässer auf der Gemarkung der Gemeinde Waldsieversdorf im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Er ist damit nach dem 137 Hektar großen Schermützelsee der zweitgrößte See in der Märkischen Schweiz.
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erstmals schriftlich erwähnt wurde der See im Jahr 1253 (super aquam Clobuk). Das altpolabische Sprache Wort *klobuk bedeutet 'Hut' und war vermutlich ursprünglich ein Flurname, der auf den See übertragen wurde.[3]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Große Klobichsee befindet sich im äußersten Nordosten der Gemeinde Waldsieversdorf. Im Norden, Osten und Süden grenzt die Stadt Müncheberg an; Uferort ist der Müncheberger Ortsteil Münchehofe. In rund 2,3 km Entfernung liegt Dahmsdorf, ebenfalls ein Ortsteil von Müncheberg. Der Hauptzufluss erfolgt durch das Klobichseer Mühlenfließ, das von Süden kommend den Kleinen Klobichsee durchfließt und am südlichen Ufer in den Großen Klobichsee mündet. Südsüdwestlich des Sees befindet sich ein weiterer, unbenannter See von dem – je nach Wasserstand – weiteres Wasser über das Klobichseer Mühlenfließ und den Kleinen Klobichsee zufließt. Im Südwesten liegt ein weiterer unbenannter See, aus dem Wasser zufließt. Dieser Bereich, wie auch das westliche Ufer stehen als Klobichsee unter Naturschutz. Ein Abfluss besteht am nördlichen Ufer in den Mühlenteich und dort in das Klobichseer Mühlenfließ, das schließlich in die Stöbber mündet.
Nutzung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am östlichen Ufer befindet sich ein Campingplatz mit einer Badestelle. Der See wird zum Baden und Angelsport genutzt. Im Gewässer wurden Aale, Barsche, Brassen, Güster, Hechte, Rotaugen, Rotfedern und der Zander nachgewiesen. Ein mit einem gelben Punkt markierter, rund zehn Kilometer langer Wanderweg führt um den See herum.[4]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Großer Klobichsee, Brandenburgviewer, abgerufen am 8. Januar 2022.
- ↑ a b Gewässersteckbrief Großer Klobichsee, abgerufen am 8. Januar 2022.
- ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 273, „Klobichsee“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
- ↑ Rundwanderweg Klobichsee, Webseite des Naturparks Märkische Schweiz, abgerufen am 8. Januar 2022.